Was der UV-Cut-off einer Quarzküvette bedeutet, wie sich JGS1 / JGS2 / JGS3 unterscheiden und warum 190-nm-Transmission für Ihre Messungen wichtig ist.
Der UV-Cut-off ist die Wellenlänge, unterhalb derer ein Material nicht mehr transmittiert. Unterhalb des Cut-offs steigt die Absorption steil an und Messungen werden unzuverlässig. Bei einer Küvette hängt der Cut-off vom Quarzgrad ab: JGS1 (synthetisches Quarzglas) schneidet bei etwa 190 nm ab, JGS2 (natürlicher Quarz) bei etwa 200–220 nm und JGS3 (IR-Qualität) bei etwa 220 nm.
| Qualität | Herkunft | Typischer UV-Cut-off | Sicherer Messbereich |
|---|---|---|---|
| JGS1 (synthetisch) | Synthetisches Quarzglas | ~190 nm | 190 – 2500 nm |
| JGS2 (flammengeschmolzen) | Natürlicher Quarz | ~200 – 220 nm | 220 – 2500 nm (unter 220 vorsichtig) |
| JGS3 (IR-Qualität) | Natürlicher Quarz, vakuumgeschmolzen | ~220 nm (UV) | 220 nm – 3500 nm |
| Optikglas | Borosilikat | ~320 nm | Nur sichtbar |
Messungen bei 200–220 nm (Peptidbindungen ~210 nm, einige pharmazeutische Methoden) benötigen eine Küvette, die unterhalb der Messwellenlänge transmittiert — JGS1 transmittiert bei 190 nm und deckt diesen Bereich problemlos ab. Messungen unter 200 nm (z. B. 190 nm Gasphasen- oder Spezialmethoden) erfordern synthetisches Quarzglas. DNA/Protein bei 260/280 nm — jeder Quarzgrad funktioniert; JGS1 ist zukunftssicher für alle UV-Arbeiten.
Scannen Sie eine leere Küvette gegen Luft von 190 nm aufwärts. Eine JGS1-Küvette sollte flach und transmissiv bis ~190 nm bleiben; eine JGS2 beginnt bei etwa 200–220 nm zu absorbieren. Praktischer Tipp: Wenn Ihre Routine-Methoden nie unter 240 nm gehen, sind JGS2-Küvetten akzeptabel — aber JGS1 kostet kaum mehr und eliminiert das Risiko eines späteren Austauschs.
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